Liquid Light

Broken Light: A Photography Collective

Photo by contributor Kyle Anderson, a man from Saskatchewan, Canada. Kyle is a 41-year-old health care professional who has battled depression and addiction for most of his life. He escapes by letting the camera become his mind’s eye, and hopes that each photo he takes allows others to see the world as he sees it, even for a split second.

About this photo: “Liquid light.. this image shows how our light can truly become alive as our focus moves from the blur that is the outside to the clarity that can lie within ourselves.”

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ENDS TOMORROW: Shop www.outofprintclothing.com by Friday 9/12 & if you use code “BROKENLIGHT” get FREE SHIPPING (no minimum) +30% of all proceeds will go to our nonprofit BrokenLightCollective to help people with mental illness!

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Bare

Broken Light: A Photography Collective

Photo taken by contributor Darcie, a 32-year-old woman from Edmonton, Alberta who suffers from Bipolar Disorder, OCD and Borderline Personality Disorder. She was diagnosed in the last two years after suffering for over a decade. Darcie is an acrylic and mixed media artist who just recently started experimenting with photography. She is struggling to take her art and photography to the next level while also taking care of her mental health and wellbeing.

About this photo: “This photograph shows not only the raw beauty of the female form but also the vulnerability as well.  No make-up, no masks, no fake smiles or personas.  Just me.

Find more from Darcie at her blog.

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ComeBack

Ich bin wieder da.
Back in REAL LIFE.
Es tut verdammt gut.

Manchmal mag ein Klinikaufenthalt als einzig möglicher Weg erscheinen.
Hilfe. Als Krisenintervention. Als neuer Weg.
Manchmal kann er aber auch unglaublich viel kaputt machen.
Ich möchte immer noch weinen, wenn ich daran denke.

Aber ich tue es nicht mehr.
Weil es nicht hilft. Weil es alles nur noch mehr aufwühlt.
Und weil ich ein Kämpfer bin.
Immer wieder aufstehe, auch wenn ich selbst nicht daran glaube.

Ich gehe wieder arbeiten.
Was habe ich schon für Probleme?!
In Gaza fallen jeden Tag Bomben und es sterben Hunderte von Menschen, wie kann ich mich da hinsetzen und mich über meine Vergangenheit und die Hamburgische Gesundheitsversorgung beklagen.
Ich werde arbeiten, ich werde studieren und dann werde ich es versuchen besser zu machen.
Ganz einfach! Oder etwa nicht?

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Timeout

Ich bin mal wieder weg. Lasse mein alltägliches Leben hinter mir. Verschwinde in die parallelwelt von Krankenhaus. Nichts geht bzw. Ging mehr. Nun bin ich seit einer Woche wieder in einer Klinik. Gewinne hoffentlich ein Stück Hoffnung zurück. Ich gebe nicht auf. Macht euch keine sorgen, ich glaube ich bin hier ganz gut aufgehoben…

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No Way Out

Ich hasse texte über Depression zu schreiben. Ich hasse Depression. Ich hasse so sehr dass ich in all dem Hass mich selbst hasse. Verloren. Meine Hoffnung entschwindet. Ich hasse solche Texte. Ich lese sie selbst nicht gern. Nun schreibe ich doch wieder. Zwei Monate abwärts Spirale mein Optimismus meine Hoffnung sind erschöpft. Ich bin erschöpft. Und meine Perspektive ist nichts weiter als die Aussicht auf ein weiteres Versagen. Ein weiterer verschwendeter Morgen. Verloren in Zwängen und Ängsten. Erneutes zu spätkommen. Verzweiflung und unendliche Müdigkeit. Ich wünsche mir den Tod herbei. Die letzten Tage stark. Wer kann es mir verdenken. Ich mag nicht immer wieder von vorne anfangen. Die Bruchstücke meiner selbst zusammen klauben und über den Boden kriechen. Ich möchte niemanden mehr zur Last fallen und niemanden sorgen bereiten. Ich. Möchte schlafen und einfach nicht mehr aufwachen. Sterben. Ich bin ich in tausend kleinen Glassplittern. Irreversibel zerbrochen. Und finde alleine keine Hilfe mehr. Ich bin nichts besonderes, die Welt dreht sich auch ohne mich in ihrem Tempo weiter. Und ich hasse meine verfickte Liebe zum Leben.

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Schwarze Löcher

Ein Schwarzes Loch ist ein astronomisches Objekt, dessen Gravitation so extrem stark ist, dass aus diesem Raumbereich nichts – auch kein Lichtsignal – nach außen gelangen kann. Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie verformt eine ausreichend kompakte Masse die Raumzeit so stark, dass sich ein Schwarzes Loch bildet.

Der Begriff „Schwarzes Loch“ wurde 1967 durch John Archibald Wheeler etabliert (nicht aber erfunden, wie oft behauptet). Er verweist auf den Umstand, dass sich im Außenraum von hinreichend kompakten Massen oder Energieanhäufungen ein durch den Ereignishorizont charakterisiertes Raumgebiet bildet, in das Materie nur hineinfallen, aber nicht wieder hinausgelangen kann („Loch“) und das insbesondere auch eine elektromagnetische Welle, wie etwa sichtbares Licht, niemals verlassen kann (daher „schwarz“).
(Quelle: Wikipedia)

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Vor mir oder in mir ist auch so ein monstöses schwarzes Loch. Meine Psyche durchlöchert vomn schwarzen LÖchern. Schon eine interessante Vorstellung.
Nichts kommt mehr an. Alles verschluckt. So fühle ich in der Depression.
Die Sonne scheint, die Welt erblüht, schließlich ist Frühlingsanfang. Mein Freund versucht mich aufzumuntern (auf 350km Entfernung). Aber nichts davon kommt in meinem Inneren an.
Leben in emotionaler Dunkelheit.

Und wie man merkt lerne ich bereits den ganzen Tag Anatomie und Physiologie, was ich eigentlich total interessant finde und dementsprechend gerne mache.
Heute lassen meine emotionalen Löcher keine Konzentration auf sinnvolle bzw. sinnbringende Dinge zu.
In einer Woche habe ich Geburtstag.
Ich friere den ganzen Tag.

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Painted by Numbers – The Sounds

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Chronizität

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Ein anstrengender Schultag liegt hinter mir. Gut. Es war gestern, aber dennoch. Ich habe heute einfach den ganzen Tag geschlafen und nun ist es noch so, als wäre gestern heute oder so.
Sechs Stunden Gespräche über chronische Krankheiten und Krisen. Zum Glück reden sie meistens von körperlichen Krankheiten, wie Diabetes, Rheuma, Morbus Crohn.

Was aber ist anzufangen mit einer Diagnose wie „chronisch rezidivierende Depression?“ Chronische Krankheit, ja oder nein? Theoretisch sagt es ja schon die Diagnose mit dem Wörtchen „chronisch“. Dennoch gibt es einige Menschen, bei denen es dennoch nur vorübergehend war und irgendwann einfach weg. War nun deren Diagnose falsch oder gibt es doch Hoffnung auf Heilung?
Was versteht man überhaupt unter „chronischer Krankheit“?
Krankheiten, die entweder Ergebnis einer degenerativen Veränderung psychischer oder somatischer Zustände sind oder dauernde somatische oder psychische Schäden oder Behinderungen zur Folge haben (Definition nach Waltz. 1981)
Soweit so gut.

Das Erfahren der Diagnose einer chronischen Erkrankung führt bei vielen Menschen erstmal zu einer akuten Krise. SChließlich stellt diese Diagnose ja doch meist das komplette Leben auf den Kopf. Pläne und Ziele müssen in Frage gestellt und überdacht werden. Die Zukunft, von der man doch zumindest in irgendeiner Weise bestimmte Vorstellungen hatte, wird ungewiss und unsicher. Die berühmte Sinn-Frage steht plötzlich im Raum. Macht das alles noch einen Sinn? Wird sich mein Leben fortan nur noch um meine Erkrankung drehen? Wenn ich alle meine Träume und Zukunftspläne in den Wind schießen möchte, welchen Wert hat dann noch mein Leben?
Symptome wie Hoffnungs- und Antriebslosigkeit bis hin zur schweren Depressionen (und nicht zu vernachlässigen auch Suizid) können auftreten. Allerdings ist die Krise in diesem Sinne zeitlich begrenzt, d.h. vorübergehend.

Wie ist das aber mit einer psychischen Erkrankung, die chronisch ist?
Meiner Meinung nach kann man dies nicht unbedingt mit der Bewältigung einer chronischen körperlichen Erkrankung gleichsetzen. Ich bin so depressiv, denn ich habe gerade erfahren, dass ich chronisch depressiv bin. Wohl kaum.
Meist gehen bei den psychischen Erkrankungen vor der Diagnosestellung „chronisch“ schon viele Krankheitsphasen voraus. Krankheitsphasen, in denen man noch hoffen kann, dass diese Phase nur einmalig stattfindet und man danach wieder vollkommen gesund ist. Der Verlauf bis zum „chronisch“ ist also schleichender, meist hat man es für sich selbst schon längst begriffen, bevor der Arzt es überhaupt erwähnt.
Auch ist eine psychische Erkrankung meist schon so eine Krise. Dementsprechend steckt man bei Erfahren der Diagnose meist bereits im Versuch der Krisen- Bewältigung. Natürlich MUSS dies nicht so sein. So kann das Wörtchen „Chronisch“, also die Gewissheit, dass die Krankheit bzw. die Krankheitsphase immer wiederkommen werden, auch jede Hoffnung zerstören, die Krise verschlimmern und die Person um Längen nach hinten zurückwerfen. In diesem Fall ist wohl nur zu hoffen, dass sich die betreffende Person gerade in „intensiver“ Behandlung befindet.
Bei Krankheiten, die in Phasen(„Schüben“) verlaufen, kann es außerdem sein, dass die betroffene Person, während einer gesunden Phase die Diagnose komplett vergisst. Während Krankheitsphasen ist sie dann jedoch umso schmerzhafter bewusst (was natürlich auch bei körperlichen chronischemn ERkrankungen so sein kann).

Was meint ihr? Ich fände es interessant eure MEinungen zu dem Thema zu lesen 😉

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Inscope Archway

Broken Light: A Photography Collective

Please say a warm hello to first-time contributor Leonard, a 66-year-old man who has suffered bouts of bipolar illness since his twenties. He has been a fine arts digital photographer for the past 13 years and prior to that a Pediatrician for 23 years.

About this photo: „This photograph called ‚Inscope Archway‘ was taken in Central Park in 2013. Allegorically it could well represent coming out of the darkness into the light.

Find more from Leonard at his photography web site.

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